Strom und Wasser

Wasser aufbereiten

Abkochen, filtern oder chemisch: was wogegen hilft.

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Ein Wasserfilter auf einem Trinkbeutel und eine Flasche mit klarem Wasser auf einem Felsen am Bergbach.

Klares Wasser aus Bach oder See kann trotzdem Keime enthalten. Es gibt drei Wege, es trinkbar zu machen. Welcher passt, hängt davon ab, was im Wasser stecken könnte.

Abkochen

Die sicherste Methode gegen Keime. Das Wasser eine Minute lang sprudelnd kochen lassen, ab etwa 2000 Metern Höhe drei Minuten. Abkochen tötet Bakterien, Viren und Parasiten. Chemikalien bleiben aber drin.

Filtern

Hohlfaserfilter mit einer Porengröße von 0,1 bis 0,2 Mikrometern halten Bakterien und Parasiten wie Giardien zurück. Viren sind kleiner und kommen bei den meisten Filtern durch. Wer sichergehen will, kocht zusätzlich ab oder behandelt chemisch nach.

Chemisch

Tabletten oder Tropfen mit Chlordioxid wirken gegen Bakterien und Viren und mit genug Zeit auch gegen Giardien. Gegen Kryptosporidien wirkt Chlordioxid nur mäßig und braucht bis zu vier Stunden, Chlor allein wirkt gegen sie kaum. Am sichersten ist deshalb: erst filtern, dann chemisch behandeln. Die genaue Einwirkzeit steht auf der Packung und hängt von Temperatur und Trübung ab.

So gehst du vor

  1. Möglichst klares, fließendes Wasser nehmen, oberhalb von Weiden, Wegen und Stellplätzen.
  2. Trübes Wasser erst absetzen lassen oder durch ein sauberes Tuch gießen.
  3. Dann abkochen, filtern oder chemisch behandeln.
  4. In einem sauberen Kanister lagern, den du nur für Trinkwasser nutzt.

Quellen

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