Wind kostet beim Kochen Zeit und Gas. Die Flamme flackert, die Hitze zieht an der Pfanne vorbei, und das Wasser will und will nicht kochen. Mit ein paar Kniffen klappt es trotzdem.
Der richtige Platz
- Die Küche in den Windschatten des Autos stellen. Schon eine offene Heckklappe hält viel ab.
- Auf festem, geradem Untergrund kochen, damit nichts kippt.
- Abstand zu Zeltwand, Markise und trockenem Gras halten. Bei Wind schlägt die Flamme zur Seite.
Die Flamme schützen
- Einen Windschutz verwenden, der zu deinem Kocher passt.
- Sitzt der Brenner direkt auf der Kartusche, den Windschutz nie rundum schließen. Sonst staut sich die Hitze an der Kartusche.
- Mit Deckel kochen. Das spart bei Wind besonders viel Zeit und Gas.
- Breite, flache Töpfe nehmen die Wärme besser auf als hohe, schmale. Aber nie größer, als der Hersteller des Kochers erlaubt.
Wann du lieber aufhörst
Wenn Böen schon Teller vom Tisch wehen, ist Kochen draußen keine gute Idee. Dann gibt es eben Brot, Käse und etwas Heißes aus der Thermoskanne. Im Zelt, Dachzelt oder geschlossenen Auto wird nie gekocht, auch nicht ausnahmsweise.
Quellen
- DIN EN 417: Nicht nachfüllbare Metallkartuschen für Flüssiggas
- Hinweise der Hersteller auf Kocher und Kartusche
- British Mountaineering Council (BMC): Camping stove safety, how to avoid carbon monoxide and fire risks
- Eigene Erfahrung von Yannic und Marc



